Windenergie: Rettung des Klimas oder gigantische Selbsttäuschung?
Windkraft wird als grüne Schlüsseltechnologie gefeiert. Doch hinter dem positiven Leitbild stehen Fragen, die selten offen diskutiert werden – auch zu wirtschaftlichen Interessen.
Ausgerechnet im Zeitalter von Hochtechnologie und künstlicher Intelligenz soll die Stabilität unserer Stromversorgung wieder davon abhängen, ob der Wind weht oder nicht.
Im Altertum nutzte man die Gunst des Windes, um nützliche Hilfsmittel zu betreiben und Mühlräder zu drehen. Die Funktionsweise moderner Windkraftanlagen offenbart genau in diesem Punkt ein gravierendes konzeptionelles Defizit: Die Energieversorgung, die für unsere Wirtschaft und zur Erhaltung unseres Wohlstandes zu 100 Prozent verfügbar sein muss, wird zunehmend der Volatilität des Wetters unterworfen. Ausgerechnet im Zeitalter von Hochtechnologie und künstlicher Intelligenz soll die Stabilität unseres modernen Industriestaates wieder davon abhängen, ob der Wind weht oder nicht. Eine Realsatire!
Haben wir den Kompass verloren? Wir scheinen uns in einen kollektiven Dornröschenschlaf versetzt zu haben, aus dem kaum jemand zu erwachen vermag. Die Antwort ist ebenso verständlich wie profan: Schliesslich handelt es sich dabei auch um ein millionenschweres Beschäftigungs- und Umverteilungsprogramm – zur Freude von Politikern, Investoren und natürlich Öko-Utopisten, die die Gesetze der Physik für eine verhandelbare Grösse halten.
Windkraft wird als grüne Schlüsseltechnologie gefeiert. Doch hinter dem positiven Leitbild stehen Fragen, die selten offen diskutiert werden – auch zu wirtschaftlichen Interessen.
Industrie- statt Ruhezone: Hintergrundlärm, Blinklichter, Unruhe. Und was eine Turbine der Klasse Enercon E-160 auf die Waage bringt.
Eine Baugrube mit 25 Metern Durchmesser und 3 Metern Tiefe, rund 3'000 Tonnen Stahlbeton – was der Bau des Fundaments für unseren Boden bedeutet.