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«Der Bund bezahlt ja das meiste»

Bis zu 9 der 12 Millionen Franken sollen als Subventionen fliessen. Das ist kein Geschenk, sondern Steuergeld – und das Risiko bleibt in Eriswil.

Ein häufiges Argument lautet: Die Gemeinde könne kaum verlieren, weil der Bund den grössten Teil bezahle. Tatsächlich sind von den rund 12 Millionen Franken Projektkosten 7,2 bis 9 Millionen als Bundessubventionen vorgesehen.

Drei Punkte gehen dabei gerne vergessen:

  • Subventionen sind Steuergelder – also auch unser Geld.
  • Ein Projekt, das ohne Subventionen nicht rentiert, ist wirtschaftlich nicht selbsttragend. Ändern sich Strompreise oder Förderbedingungen, gerät die Rechnung schnell ins Wanken.
  • Das Risiko trägt die Gemeinde: Eriswil muss dauerhaft 51 % halten – mindestens 765'000 Franken, plus möglicherweise weitere 415'000 Franken ungedeckten Aktienkapitalbedarf.

Bevor die Stimmberechtigten entscheiden, muss offengelegt werden, was passiert, wenn der Ertrag tiefer ausfällt als prognostiziert.