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«Windkraft ist sauber»

Im Betrieb entstehen keine Abgase – doch Bau, Material und Rückbau hinterlassen Spuren, die in der Bilanz gerne fehlen.

Windräder stossen im Betrieb keine Abgase aus – das bestreitet niemand. Ein ehrlicher Vergleich muss aber den ganzen Lebenszyklus betrachten:

  • Graue Energie: Turm, Gondel und Fundament bestehen aus grossen Mengen Stahl und Beton, deren Herstellung viel Energie benötigt.
  • Eingriff in den Boden: Das Stahlbetonfundament und die Zufahrten verändern den Standort dauerhaft.
  • Rückbau: Nach rund 25 Jahren müssen Rotorblätter aus Verbundstoffen entsorgt werden, die sich nur schwer recyceln lassen. Fundamente verbleiben oft ganz oder teilweise im Boden.

«Sauber» ist ein Windrad also nicht automatisch – schon gar nicht an einem Standort, der dafür Wald, Lebensräume und Landschaft opfern muss.