Grosser Rat hält am Mitspracherecht der Gemeinden fest
Mit 76 zu 75 Stimmen hat der Grosse Rat des Kantons Bern entschieden, dass Standortgemeinden bei Windparks weiterhin mitreden dürfen. Definitiv entschieden ist die Frage aber noch nicht.
Gegen das Windrad sind 19 Einsprachen eingegangen – von nationalen Umweltorganisationen über die Nachbargemeinde Luthern bis zu zahlreichen Privatpersonen.
Im Rahmen der öffentlichen Auflage sind 19 Einsprachen gegen das geplante Windrad auf dem Grunholz eingegangen. Das ist weit mehr als lokaler Unmut:
Die Einsprachen kritisieren Mängel beim Natur- und Landschaftsschutz, formelle und baurechtliche Mängel sowie die fehlende Verhältnismässigkeit zwischen Aufwand und Nutzen.
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Mit 76 zu 75 Stimmen hat der Grosse Rat des Kantons Bern entschieden, dass Standortgemeinden bei Windparks weiterhin mitreden dürfen. Definitiv entschieden ist die Frage aber noch nicht.
Gemäss Richtplan (Stand 1. November 2024) ist es nicht mit einem Windrad getan: Vorgesehen sind bis zu fünf Windturbinen – unter anderem an den Standorten Waldmatt und Rinderweid.
Anwohnerinnen und Anwohner haben sich bereits im Mitwirkungsverfahren gegen die Windenergieanlage Grunholz ausgesprochen – auch mit einer Unterschriftensammlung.